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Wer selber gerne kocht und darin geübt ist, für den stellt das Zubereiten landestypischer Speisen eine neue Herausforderung dar. Wie man die eigenen landestypischen Gerichte kocht, hat man meist von den Eltern gelernt. Wie aber kann man das leckere Essen, das einem im letzten Urlaub so gut geschmeckt hat, nachkochen?
Klar ist es in der heutigen Zeit kein Problem, für jedes Land das richtige Kochbuch zu finden und noch viel mehr und in allen Variationen gibt das Internet Aufschluss über die landestypischen Gerichte. Schwierig wird es hingegen jedoch bei dem Einkauf der benötigten Zutaten. Kocht man italienisch ist es ein leichtes in den nächsten Supermarkt zu gehen und sich Basilikum und Rosmarin zu kaufen. Was ist aber z. B. mit dem heiß beliebten Harissa, das in der tunesischen Küche keinesfalls fehlen darf. Auch wenn es einem zunächst als durchaus verzichtbar erscheint, einmal auf den Geschmack gekommen, schmeckt alles ohne Harissa einfach nur noch fad. In diesem speziellen Fall ist es kein Problem sich welches mitzunehmen, da das schon fertig als Paste in Konservendosen gibt. Bei anderen Gewürzen muss man schauen, ob deren Einfuhr erlaubt ist. Da sollte man sich vorher informieren und die eingeführten Gewürze auf jeden Fall deklarieren. Viele Gewürze kann man z. B. auch in Asia oder Afro-Shops kaufen. Man kann auch einfach mal Landsleute fragen, wo sie ihre Zutaten her haben, denn sie werden ja auch in Deutschland weiterhin ihre eigenen Gerichte kochen. Oder man fragt mal in entsprechenden Restaurants nach. Auf jeden Fall kann man sich im Urlaub oder in den Restaurants von den Köchen Ideen und Anregungen zum Kochen holen. Sich auf so unbekanntes Gebiet zu begeben ist zwar schwierig, aber es macht Spaß Neues auszuprobieren und nach und nach wird man auch immer besser. Ich habe es selber schon ausprobiert und meine Familie und Freunde waren begeistert! Solltet Ihr erstmalig mit Harissa kochen, stellt vorher sicher, dass ihr Genug Wasser oder Milch zuhause habt, um auch den Durst Eurer Gäste zu stillen.
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