|
Private Kochgruppen sind immer mehr auf dem Vormarsch. Ist man früher gemeinsam mit Freunden zum Essen ins Restaurant gegangen, so ziehen heute immer mehr Menschen das gemeinsame Kochen in den eigenen vier Wänden vor.
Das schöne daran ist, dass man einen gemeinsamen Abend mit Freunden hat, jede Menge Spaß beim gemeinsamen Kochen und am Ende wird zusammen gegessen, etwas, was in der heutigen schnell-lebigen Zeit mit immer mehr Singles leider viel zu kurz kommt. Wer hat schon noch Lust nach einem langen anstrengenden Tag für sich alleine einzukaufen und zu kochen, um dann alleine da zu sitzen und zu essen und danach auch noch den ganzen Abwasch alleine machen zu müssen?! Macht man das hingegen in einer Gruppe, lohnt es sich richtig. Bezüglich der Gestaltung der Kochgruppen ist einem auch freie Hand gegeben. So können entweder alle zusammen kochen oder es kocht immer jemand anders für alle zusammen. Ob man das im eigenen Freundeskreis macht oder aber einen Aufruf zu einer Kochgruppe startet, wodurch sich bestenfalls dann der bereits bestehende Freundeskreis um weiter Freunde erweitert, auf alle Fälle kann so jeder von dem Wissen und Können der Anderen profitieren, sich Ideen holen und Anleitungen geben lassen und steht dann eines Tages der Traummann oder die Traumfrau vor der Tür, kann dieser oder diese dann in den Genuss des Erlernten kommen. Ist doch auch viel cooler zu sagen „Ich koche für uns“, als jemanden einfach zum Essen auszuführen, dass kann ja jeder. Und die Frage „Zu Dir oder Zu mir?“ hat sich damit dann auch erübrigt.
|
|
|
Seit Köche das Fernsehen für sich entdeckten und durch Kochshows zu Berühmtheiten wurden, hält in Deutschland seit Jahren der Trend zum Kochen an. Es wird ausgiebig gekocht, abgeschmeckt, darüber diskutiert und sogar ganze Dinner für Familie und Freunde ausgerichtet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Koch-Blogs im Internet zu finden sind, die sich dem Genuss von Essen und Trinken widmen.
Hobbyköche, Journalisten und Profis veröffentlichen Rezepte, Erfahrungen sowie Tipps und Tricks und diskutieren über Biofleisch und Maggi-Tüten, sodass Leser der Koch-Blogs von den amüsanten und nützlichen Tipps profitieren können.
So kann man beispielsweise auf Schreiberswein.de Berichte über den richtigen Wein finden. Neben den üblichen Empfehlungen welcher Wein zu welchem Gericht und Gang passt, findet man hier auch sorgfältig recherchierte Artikel über Wein und Politik. Andere Koch-Blogs sind zudem esskultur.at und rezeptors.de. Auf esskultur.at bloggt eine österreichische Journalistin über ihre Erfahrungen in den besten Restaurants der Stadt, während auf rezeptors.de Journalisten des Wochenmagazins der Zeit versuchen ergebnisorientierte Alltagsküche an Mann oder Frau zu bringen. Hierbei werden zudem relevante Themen wie Tiefkühlfleisch aus dem Supermarkt und Zusatzstoffe erörtert. Dass Koch-Blogs an jeder Ecke im Internet zu finden sind, scheint eine Folge des allgemeinen Kochtrends zu sein. Löblich, dass es einen Trend entgegen der hektischen Fastfood Kultur gibt.
|
|
Wer selber gerne kocht und darin geübt ist, für den stellt das Zubereiten landestypischer Speisen eine neue Herausforderung dar. Wie man die eigenen landestypischen Gerichte kocht, hat man meist von den Eltern gelernt. Wie aber kann man das leckere Essen, das einem im letzten Urlaub so gut geschmeckt hat, nachkochen?
Klar ist es in der heutigen Zeit kein Problem, für jedes Land das richtige Kochbuch zu finden und noch viel mehr und in allen Variationen gibt das Internet Aufschluss über die landestypischen Gerichte. Schwierig wird es hingegen jedoch bei dem Einkauf der benötigten Zutaten. Kocht man italienisch ist es ein leichtes in den nächsten Supermarkt zu gehen und sich Basilikum und Rosmarin zu kaufen. Was ist aber z. B. mit dem heiß beliebten Harissa, das in der tunesischen Küche keinesfalls fehlen darf. Auch wenn es einem zunächst als durchaus verzichtbar erscheint, einmal auf den Geschmack gekommen, schmeckt alles ohne Harissa einfach nur noch fad. In diesem speziellen Fall ist es kein Problem sich welches mitzunehmen, da das schon fertig als Paste in Konservendosen gibt. Bei anderen Gewürzen muss man schauen, ob deren Einfuhr erlaubt ist. Da sollte man sich vorher informieren und die eingeführten Gewürze auf jeden Fall deklarieren. Viele Gewürze kann man z. B. auch in Asia oder Afro-Shops kaufen. Man kann auch einfach mal Landsleute fragen, wo sie ihre Zutaten her haben, denn sie werden ja auch in Deutschland weiterhin ihre eigenen Gerichte kochen. Oder man fragt mal in entsprechenden Restaurants nach. Auf jeden Fall kann man sich im Urlaub oder in den Restaurants von den Köchen Ideen und Anregungen zum Kochen holen. Sich auf so unbekanntes Gebiet zu begeben ist zwar schwierig, aber es macht Spaß Neues auszuprobieren und nach und nach wird man auch immer besser. Ich habe es selber schon ausprobiert und meine Familie und Freunde waren begeistert! Solltet Ihr erstmalig mit Harissa kochen, stellt vorher sicher, dass ihr Genug Wasser oder Milch zuhause habt, um auch den Durst Eurer Gäste zu stillen.
|
|
|
|
|
Seite 2 von 2 |